Aufgepasst bei Minijobbern

Achtung: Neuer Fallstrick bei Minijobs: Charlie gibt nützliche Hinweise beim Einsatz von „Minijobbern

 

Frage von einem Gastronomen: Hallo Charlie. Das Wetter wird besser und das Geschäft in meinem Lokal zieht an. Hierfür benötige ich wieder Aushilfen, die ich als Minijobber beschäftigen möchte. Gibt es da in 2019 etwas Neues zu beachten?

Charlie: Im Jahr 2019 gab es Gesetzesänderungen. Hierbei sind die folgenden zwei Punkte besonders wichtig.

  • Der allgemeine Mindestlohn beträgt nun EUR 9,19 pro Stunde.
  • Minijobs ohne vertraglich geregelte Arbeitszeiten können ab 2019 sozialversicherungspflichtig sein.

Ab Januar 2019 gilt als gesetzliche Vermutung eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden. Unter Berücksichtigung des neuen Mindestlohns führt dies somit dazu, dass die Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird und somit Sozialversicherungspflicht eintritt, sollten keine Arbeitszeiten vertraglich vereinbart sein.

Ich empfehle daher Verträge mit geringfügig Beschäftigten/Minijobbern anzupassen und eine wöchentliche Arbeitszeit schriftlich zu vereinbaren.

 

Für eine ausführliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Lohnteam der Steuerkanzlei Hornig Ringwald

April 2019,

Euer Charlie

 
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