IStR Update 3/2018: Geschäftsführer im In- und Ausland

Aufgrund der Internationalisierung werden zunehmend ausländische Führungskräfte in deutschen Konzerneinheiten und deutsche Führungskräfte in ausländischen Konzerneinheiten eingesetzt. Eine steuerliche Grenze gibt es hierbei so gut wie gar nicht mehr.

Fall 1: Ausländische Führungskraft in deutscher Konzerneinheit

Sollte bei einer deutschen Konzerneinheit (z.B. Tochtergesellschaft einer ausländischen Muttergesellschaft) eine ausländische Führungskraft (nicht in Deutschland Lebender) als Geschäftsführer bestellt und vergütet werden, kann dies zu einer Steuerpflicht in Deutschland führen, selbst wenn die deutsche Gesellschaft keinen Lohn bezahlt.

Fall 2: Deutsche Führungskraft in ausländischer Konzerneinheit

Im umgekehrten Fall, d.h. sollte ein in Deutschland Ansässiger als Geschäftsführer einer ausländischen Gesellschaft bestellt werden, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen eine Hinzurechnungsbesteuerung auslösen. D.h. Einkünfte der ausländischen Gesellschaft können in Deutschland steuerpflichtig sein.

Ergebnis

Im Ergebnis droht in beiden Konstellationen eine (ggf. zusätzliche) Besteuerung in Deutschland.

Empfehlung

Beide Konstellationen sind in der Praxis typischerweise anzutreffen. Die steuerlichen Fallstricke liegen dabei aber oftmals im Verborgenen.

Daher gilt wie stets im Steuerrecht:

 

„Vorausschauende Beratung bevor Entscheidungen getroffen werden“.

 

Sprechen Sie uns deshalb frühzeitig an. Wir beraten Sie gerne.

Ihr HR-Steuerteam

Oktober 2018,

Aiko Ringwald
Steuerberater/Fachberater für Internationales Steuerrecht

 
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